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Textile Architektur in Bewegung: Neue Raumstruktur im Museum Fünf Kontinente

Eine schneckenförmig geführte textile Installation gliedert den Raum neu und schafft flexible Bereiche zwischen Offenheit und Rückzug - Vorhang als begehbares Raumerlebnis.

Im Museum Fünf Kontinente in München wurde eine textile Raumstruktur realisiert, die Offenheit und Rückzug auf besondere Weise verbindet. Auf Grundlage präziser CAD-Planungen entstand ein speziell gefertigtes Schienensystem, das eine schneckenartige Linienführung ermöglicht.

Entlang dieser Struktur wurden einzelne Vorhänge aus dem Stoff Kvadrat Rocket in einem warmen Gelbton konfektioniert und montiert. Insgesamt lassen sich so über 40 Meter Vorhangfläche bei einer Höhe von bis zu 4 Metern bespielen – entweder als zusammenhängende Fläche oder flexibel, individuell aufgezogen.

Die Besucherinnen und Besucher können sich zwischen den Vorhängen entlang der geschwungenen Form bewegen. Ziel der Installation ist es, transparente und offene, zugleich aber klar zonierte Räume zu schaffen. So entstehen Bereiche, die zum Verweilen, zum Rückzug in kleinen Gruppen und zu persönlichen Gesprächen einladen.

Wo textile Architektur sich bewegt, beginnt das Spiel von Licht und Raum

Resümee des Projekts

Es war eine anspruchsvolle Aufgabe – genau das, was uns motiviert und zu kreativen Höchstleistungen antreibt. Unser Dank gilt dem Museum Fünf Kontinente München für das Vertrauen und die Möglichkeit, diese besondere textile Rauminstallation umzusetzen. Ein Projekt, das Raum, Bewegung und Atmosphäre neu erlebbar macht.

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